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Heuschrecke Signette

Digitaler Messestand

Herzlich willkommen zu unserem digitalen Messestand.

Das sind wir!

Das sind wir!

Wer wird sind

1. Leben im Warnmodus, Folgen für Konsum und Handel

Herbst 2022: Unser Leben ist im Warnmodus, geprägt von der Pandemie im 3. Jahr (zum Glück nachlassend), dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine, und der Klima- und Energiekrise.

Wir hatten uns im Frühjahr entschlossen, dieses ganze Jahr noch keine Messen zu machen. Die Pandemie, die hohen Krankheitsraten, und die riesige Belastung durch die krisenhafte Rohstoffbeschaffung (Ernteausfälle, Transporte, ETO und Pestizide, neue EG-Bio-VO versus Drittlandware, Ukraine-Krieg), und unser Wunsch, trotzdem alle KundInnen zur Zufriedenheit zu bedienen, fordern derzeit unsere gesamten Kapazitäten als Kleinbetrieb. Alles andere, auch die Messen, hatten wir deshalb schweren Herzens zurückgefahren mangels Kapazitäten. Aber ab 2023 sind wir wieder auf allen Messen dabei.

In Deutschland (nicht nur …) gibt es seit Beginn der Pandemie eine Preisbewegung nach oben, die jetzt nochmal Schub bekommt: durch die gestiegenen Lohnkosten in der Landwirtschaft (ab Oktober kommt der neue Mindestlohn dazu), Ausfälle durch die Dürre (Beispiel: deutsche Gewürzbauern ernten diesen Sommer ein Zehntel ihrer sonstigen Menge), und aktuell nochmal gestiegene Transportkosten durch den Krieg. Die Inflationsraten steigen derzeit in allen EU-Ländern.

Unsere Preisgestaltung ist im Moment ein harmonisierender Versuch, die Erhöhungen betreffend, was die Bauern benötigen, weiterzugeben, und unsere eigenen Kostensteigerungen so weit es geht erstmal aufzufangen.

Aus diesen Gründen werden zurzeit – unser Eindruck – Sortimente konsolidiert und bereinigt. Die Listungskapazitäten für Neues sind begrenzt. Wir sind unsererseits darauf konzentriert, unsere KundInnen zuverlässig mit unseren bewährten Qualitäten zu bedienen, was zum Glück auch so weit funktioniert. Und da sind wir beim Thema Rohstoffbeschaffung.

2. Beschaffung, EU-Pestizidverbrauch und die neue EU-Bio-VO

Wir haben ein Netzwerk über die ganze Welt, das uns lieb und teuer ist. Wir hätten nicht gedacht, dass mit der neuen EU-Bio-VO (seit 1.1.2022) eine unserer Aufgaben sein wird, die Bio-Anbauer überhaupt bei der Stange zu halten, weil sie sich dem EU-Bürokratiewahn mit seinen Risiko-Folgen nicht mehr aussetzen wollen.

Wir haben bereits über den Pestizidatlas (Heinrich Böll Stiftung: https://www.boell.de/de/pestizidatlas) berichtet. Zunehmende Kontaminationen von Bio-Ware, die ebenfalls zunehmend die BNN Orientierungswerte leicht überschreiten, führen leider häufig zu Deklassifizierungen der gesamten Ernte des Bauern – für diese ein Drama.

Wir haben mit der neuen EU-Bio-VO zwar das Recht und die Verantwortung, eine Prüfung und Bewertung der Rückstände zunächst selbst vorzunehmen, und erst bei Betrugsverdacht die Kontrollstelle/ Behörden einzuschalten. Aber Kontaminationen werden in den verschiedenen EU-Ländern unterschiedlich bewertet.

Etwas, was in Deutschland nach EU-Bio-VO als konform gilt, wird in anderen EU-Ländern gesperrt und in OFIS eingestellt (EU-Datenbank "Organic Farming Information System“ zur Verfolgung von Irregularitäten bei Bio-Ware) und führt ebenfalls in Deutschland zur Sperrung und im Drittland ggfs. zur Deklassifizierung und Vernichtung der Ware. Wir reden hier aber immer noch von niedrigen (unvermeidbaren) Werten, die nicht aus Anwendung oder Betrug stammen.

3. Kontaminationen in Bioprodukten und die Folgen

Beispiele:

  • Das Grundrauschen in Drittland-Produkten bei Ethylenoxid (ETO) nimmt dadurch zu, dass mehr und mehr kontaminierte Container in Umlauf sind.
  • Die Anthrachinon-Belastung steigt durch vermehrte Wald- und Buschbrände.
  • Altlasten aus Grundwasser und Böden von Pestiziden, die mittlerweile in der EU verboten sind, deren Metaboliten aber noch jahrelang nachweisbar sind, auch in Bio-Produkten (‚Chloridazon‘ usw...). Neu kommt PFAS, ein rein menschengemachtes Ewigkeitsgift, eine Stoffgruppe, die unbedacht seit ca. 80 Jahre mit Lacken, Schmierstoffen, Beschichtungen (Papiere, Textilien) und vielen weiteren Alltagsdingen massiv in die Umwelt gebracht wurde. Erst jetzt wurde die Toxizität einzelner Stoffe radikal neubewertet (alle sind noch nicht erforscht), aber zu spät: sie sind im Grundwasser und den Böden, und jetzt natürlich auch in Bio-Agrarprodukten nachweisbar.

Trotz Information und Unterstützung durch die AÖL (Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller), durch das BNN Trockenmonitoring und dessen wissenschaftlichem Beirat, unseren Premium Laboren, und OPTA (Organic Processing and Trade Association Europe, eine EU-weite Plattform, initiiert von Bio-Lebensmittelherstellern, teilnehmend sind auch Verbände, Kontrollstellen und EU-PolitikerInnen) wird es böse Überraschung in Form von Lebensmittelvernichtung geben;

oder anders gesagt: eventuell monatelangen Ausfälle (aktuell ‚kämpfen‘ wir um Freigabe Piment, Galgant, Tulsi, Chili, Brennnesselsamen, Löwenzahnwurzeln usw. und wer weiß, was die nächsten Wochen noch aufpoppt.

Hier möchten wir nochmal ein hohes Lob an unsere Branchenverbände und -Initiativen aussprechen. Es ist nicht nur Unterstützung für betroffene Firmen, sondern auch sehr viel Forschung und Datensammlung im Hintergrund, sowie ein stetiges sich Auseinandersetzen mit Behörden und Politikern.

4. Handelshemmnis „Bio“

Es kursiert das Gerücht, dass einige sehr große Anbauer von Kräutern, Gewürzen und Tee, die erst kürzlich auf Bio umgestellt haben, wegen der grassierenden europäischen ‚Wahnvorstellung‘ „Bio muss pestizidfrei und frei von Kontaminanten sein (wie Schwermetalle, Trocknungsrückständen aus Erhitzung, schlecht gereinigten Containern“ usw.) entweder die EU als Kunden abschreiben, oder sich nicht weiter biozertifizieren lassen wollen. Lebensmittel sind insgesamt knapp, und es wäre für Bio-Anbieter kein Problem, alles in die USA statt in die EU zu liefern.

Weiter hören wir von mittelständischen EU-Betrieben, die den Drittlandimport wegen der EU-Bürokratie, die aus der neuen EU-Bio-VO folgt, aufgeben. Auch hier gibt es eine Entwicklung zu großen Importfirmen.

Bedenklich auch, was jetzt EU-weit alles an Klimaschutz orientierten ökologischen Ansätzen in die Tonne ‚gekloppt‘ wird, damit es genug Futter für die Fleischfabriken, Biogasanlagen und anderen ‚Wahnsinn‘ gibt.

Trotzdem ist die EU-strategie „Green Deal“ und „Farm to Fork“ ein echter Fortschritt. Mit unserer jetzigen Regierung gibt es größere Chancen als zuvor, dass trotz Krisenzeit einiges vorangebracht wird, wovon die ökologische Landwirtschaft profitiert.

5. Neues – 2 edle Pfeffersorten

Natürlich fehlen uns die persönlichen Kontakte zu Kunden, Kollegen und Lieferanten. Hier auf unserer Messeseite wollen wir Euch deshalb zeigen, was uns gerade beschäftigt, und was wir entwickeln.

Neu sind zwei interessante schicke Pfeffersorten, allerdings hochpreisig, die es nun erstmalig in Bio gibt – beide lieferbar:

Art.nr. 30143 ANDALIMAN PFEFFER zitronig, ganze Rispe, Sumatra, kbA aus biozertifizierter Wildsammlung. Gehört wie Szechuanpfeffer zur Familie Zanthoxylum (Rautengewächse), und zwar acanthopodium. Durch den hohen Linalool-Anteil sowie Citral ist er deutlich zitronig im Geschmack. Eingesetzt wird er wie anderer Szechuan-Pfeffer.

Art.nr. 32763 Voatsiperifery, ganz, UrwaldPfeffer Madagaskar, erstmalig aus kbA (biozertifizierter Wildsammlung). Dieser ist aus der Piper-Familie (Piper borbonese), sieht aus wie eine Miniaturausgabe von Kubebenpfeffer - kleine Beeren mit Stilchen. Er hat neben einer typischen Pfefferschärfe einen warmen Holzton und leichte Mentholnoten.

6. Thema Kreuzkümmel und PA, lange Geschichte - aktueller Stand

Kreuzkümmel verschwand ja Ende 2019 aus den Ladenregalen. Seit 2019 lagen die Ernten weit über den nun auch gesetzlich festgelegten Grenzwerten für Pyrrolizidinalkaloide . Diese produzieren einige Pflanzenfamilien selbst, um sich vor Insektenfraß zu schützen. Über Beikräuter auf dem Feld gelangen sie in die Gewürzernte. Durch gutes Unkrautmanagement (Jäten und Hacken) holen erfahrene Bauern diese unerwünschten Pflanzen aus dem Feld. Kreuzkümmel war und ist immer noch extrem belastet, oder steht unter berechtigtem Verdacht.

Es gibt wieder – allerdings noch nicht regelmäßig – PA-arme Partien aus dem Iran, aus Indien oder der Türkei. Wir wechseln dann zwischen diesen Ländern hin und her.

Unsere Gewürzmischungen stellen wir aber weiterhin für diese faszinierenden, herb-würzigen Noten mit einem Anteil ätherischen Kreuzkümmelöls her. Wir hatten Tests gemacht, um die Kreuzkümmelsaat weitestgehend zu ersetzen, und sie sind recht gut gelungen – ein kleines bisschen anders, aber genauso lecker. Da das Kreuzkümmelöl nicht so einfach in die Mischtrommel geschüttet werden kann, ist das Verfahren etwas komplizierter, so ähnlich, wie wir auch unsere Tees aromatisieren. Wir machen einen Ansatz auf Veilchenwurzel-Pulver, das als Fixateur dient. Das können wir dann gut untermischen. Auf der Zutatenliste der Rücktetiketten ist es aufgeschlüsselt.

7. Beispiel für gerechte Lieferkette: Griechenland-Connection

Ein Beispiel für eine ideale Lieferkette: Bernhard Schickl haben wir vor ungefähr 10 Jahren kennengelernt. Nach seinem Berufsleben ist er nach Griechenland ausgewandert, hat etwas eigene Landwirtschaft betrieben, und – das spannende – ein Netzwerk mit Bio-Kleinbauern aus Griechenland und Zypern aufgebaut. Er schreibt selbst:“ Hier hat sich die letzten Jahre viel getan. Die Bürokratie und die finanziellen Anforderungen hatten bislang viele Kleinbauern davon abgehalten, ihre Kräuter und Tees in kbA anzubauen. Das änderte sich die letzten Jahre merklich. Die jüngere Generation rückte nach, meist die Söhne und Töchter der zuvor genannten Kleinbauern übernahmen die Landwirtschaft ihrer Eltern, als Diplom-Agrarwirte, ausgestattet mit einem guten Wissen. (Früher vertrieben diese nach abgeschlossenem Studium Pflanzenschutzmittel. Heute wissen sie, dass es auch ohne das funktioniert!). Der einzelne Farmer hier in Griechenland bewirtschaftet überschaubare Flächen, was im Ergebnis der Ernte auch überschaubare Produktionsmengen bedeutet. Das ist aber auch eine große Chance qualitativ hochwertige Ware zu produzieren.“

Jedes Jahr wird unser und der anderen Kunden Bedarf abgefragt. Die Preise werden von den Bauern selbst so gemacht, dass sie den Fortbestand der Farmen garantieren und werden auch nicht nachverhandelt. So ergibt sich eine Planungssicherheit für den Anbau.

Wir zeigen hier Bergtee, Cistus Tee, Majoran, Oregano, Thymian und Safran Kozani.

8. Gedanken zum kommenden Lieferkettengesetz

Das deutsche Lieferkettengesetz (nationales Sorgfaltspflichtgesetz, gültig ab 2023 zunächst für Großbetriebe ab 3000 Mitarbeiter) wurde verabschiedet, und die EU-Gesetzgebung ist in Vorbereitung. Ausgehend von der Auto-, IT- oder Bekleidungsindustrie ist offensichtlich, dass eine Regulierung einer ökologischen und sozialverantwortlichen Gestaltung aller einzelnen Lieferkettenstufen gebraucht wird.

Wir sehen allerdings die Gefahr, dass das kommende Gesetz für kleine mittelständische Bio-Betriebe und die Bio-Landwirtschaft ein unbezahlbares Bürokratiemonster wird – selbst, wenn diese offiziell von den Dokumentations- und Nachweispflichten ausgenommen werden. Es muss nur ein kleines Start Up, das bei uns Gewürze einkauft, in einem LEH oder einer großen Bio-Kette gelistet werden, und schon benötigen das Start Up sowie wir ca. 2 kostspielige und zeitintensive Zertifizierungen mehr, zusätzlich neben der selbstverständlichen Biozertifizierung.

Die Zwänge einer solchen Gesetzeslage können mittelfristig dazu führen, dass Kleinbetriebe in allen möglichen Ländern vom europäischen Markt ausgegrenzt werden. Auch im Ursprung wird es diese Effekte auf kleine Erzeugerbetriebe geben: da es bei den europäischen Großbetrieben um Absicherung durch Zertifikate geht, werden spezielle Zertifizierungen bis in den Ursprung für jede Stufe erforderlich sein. Wir Europäer tragen auf neokoloniale Art unseren Kontrollzwang bis in die Drittland-Bauernhäuser, um uns gut zu fühlen. Was wäre die Lösung? Wir wissen es nicht – es wäre schön, wenn das neue Gesetz wirklich zur globalen Gerechtigkeit führt. Aber wir handeln wie seit unserer Firmengründung und wie viele BranchenkollegInnen auf unsere Weise: einfach tun, machen, mit Lieferanten und Bauern und Bäuerinnen kommunizieren und sich wirklich einig werden, dass für beide Seiten etwas Gutes entsteht …

9. Wie kaufen wir ein?

Jetzt wieder zur Heuschrecke: wie kaufen wir ein? Die oben beschriebene Griechenland-Connection ist ein Beispiel unserer Firmenphilosophie nach fairen, nachhaltigen und transparenten Lieferketten. Weitere Beispiele sind unsere Kroatien-Freundschaft mit Terra Magnifica, unser Ungarn-Netzwerk, unsere ganzen deutschen Bauernpartner, unsere Zusammenarbeit mit Kleinbauernprojekten in verschiedenen Ländern der Welt, oder anderen Bauern-Netzwerken. Einen großen Teil unserer Produkte können wir auf diese Weise einkaufen, bei anderen Produkten müssen wir uns auf dem allgemeinen Bio-Weltmarkt nach Verfügbarkeit bedienen. Über die letzten 45 Jahre haben wir uns ein Netz zuverlässiger Bio-Importeursfirmen aufgebaut. Hier wissen wir allerdings nicht immer selbst Genaues über die konkrete Situation im Ursprung, aber das wird sich auch noch entwickeln. Die Langsamkeit mancher Prozesse sind nicht unbedingt ein Unwillen innerhalb einer Lieferkette, sondern eher ein Zeitproblem.

Unter der Rubrik Messethema geben wir bildliche Eindrücke unserer Lieferketten– die Lust auf gutes Einkaufen, Kochen und Essen machen.

10. 1977 – 2022: 45 Jahre Einsatz für Bio

Jetzt im September haben wir 45-jähriges Firmenjubiläum. In diesen ganzen Jahren liegt viel Reichtum für uns, in großartigen Begegnungen und Beziehungen, die bis heute andauern. In höchsten kulinarischen Genüssen mit unseren exzellenten Produkten, die von unseren hervorragenden Bauern und Bäuerinnen angebaut werden. In zweischneidigen, aber meistens gut ausgegangenen Erfahrungen mit Behörden und Bürokratie. In guten Aktionen mit KundInnen und KollegInnen, in unseren klugen und loyalen MitarbeiterInnen mit ihrer Ausdauer und voller Humor.

Also Danke an alle dafür.


Tee-Spezialitäten

Mao Feng Produkt
Mao Feng Detail
Mao Feng Verpackung

Mao Feng

Cremig - Weich - Feinherb

Von der Farm Qingshan aus der Provinz Hunan, China. Dieser Grüntee wächst auf einer der Fairbio-Tea Plantagen und wird traditionell verarbeitet. Das heißt, er wird erst sonnengetrocknet und dann in einem Wok weiter getrocknet. Es entsteht die hier charakteristische Cremigkeit. Er ist etwas gereifter, nicht ganz so herb.

Art.Nr.
22346
VPE
5 x 100g
Haruno Sencha, Produktfoto
Haruno Sencha, Detailfoto
Haruno Sencha, Verpackung

Haruno Sencha

Klar - Geradlinig - Grün

Aus der Region Kagoshima, Japan. Erste Pflückung eines beschattet (unter Netzen) gewachsenen Grüntees. "Haruno" heißt in etwa "Felder im Frühling", was man auch im Geschmack erkennen kann. Der Tee ist klar, kräftig und mit hohem Wirkstoffgehalt durch die erste Pflückung, ein Hauch von Frühling scheint durch in Form von frischen, grünen und grasigen Aromen. Sehr fein.

Art.Nr.
22346
VPE
5 x 50g

Pfeffer und seine Spezialitäten

Andaliman Pfeffer, Produktfoto
Andaliman Pfeffer, von Nahem
Andaliman Pfeffer, Verpackung

Andaliman Pfeffer

Zitrus - Parfümartig - Fruchtig

Aus Wildsammlung, Sumatra – Indonesien. Eine absolute Rarität aus der Pfefferwelt. Verwandt mit dem Szechuan Pfeffer, aber einem deutlich anderen Geschmacksprofil: Starke Grapefruit und Zitrusnoten, leicht ätherisch, frisch und gleichzeitig vollmundig. Quasi keine Schärfe. Eignet sich als Tischpfeffer und zum Kochen.

Art.Nr.
30143
VPE
5 x 30g
Voatsiperifery Pfeffer, Produktfoto
Voatsiperifery Pfeffer, im Detail
Voatsiperifery Pfeffer, Verpackung

Voatsiperifery Pfeffer

Warm - Exotisch - Komplex

Aus Wildsammlung, Madagaskar. Eine weitere Rarität aus der Pfefferwelt. Kleine Beeren mit gewaltigem Aroma: Warme, kampferartige Noten, leichte Mentholnoten im Abgang und eine dezente Schärfe. Eignet sich als (komplexer) Tischpfeffer, aber auch als Alleingewürz.

Art.Nr.
32763
VPE
5 x 75g

Die Griechenland-Connection

Safran Produktfoto
Safran von nahem
Safran Verpackung

Safran Fäden, Kozani

Edel - Betörend - Intensiv

Aus Kozani, Griechenland. Die bekannte Edel-Rarität der Gewürze. Die Krokuspflanze besticht durch wahnsinnige Farben und die einzelnen Fäden haben diese Eigenschaft geerbt. Doch eignet sich Safran nicht nur zum Färben, ganz im Gegenteil. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, doch unverkennbar, mild und gleichzeitig dominant.

Art.Nr.
32384
VPE
6 x 0.5g
Majoran, Produktfoto
Majoran, von Nahem
Majoran, Verpackung

Majoran Zypern, gerebelt

Stark - Ätherisch - Würzig

Aus Nikosia - Zypern. Unsere Mittelmeer-Variante des Majoran. Er besticht durch starken Geschmack mit vielen ätherischen Ölen. Etwas weniger blumig, dafür kräftig. Passt gut zu Suppen und Hülsenfrüchten, aber eignet sich auch, wie die deutsche Variante für Fleisch und Fisch.

Art.Nr.
31710
VPE
5 x 20g
Thymian, griechisch, Produktfoto
Thymian, griechisch, von nahem
Thymian, griechisch, Verpackung

Thymian, griechisch, gerebelt

Aromatisch - Mediterran - Leicht Scharf

Aus Magnesia, Vrynaina - Griechenland. Diese Mittelmeer-Variante ist etwas heller und wärmer (sowohl in Geschmack und Aussehen) als die deutsche Form. Der Geschmack erinnert an warme Tage auf Steinen nahe dem Meer. Eignet sich hervorragend für Kartoffeln und, wie die Herkunft schon sagt, für mediterrane Gerichte.

Art.Nr.
32735
VPE
5 x 30g

Oregano, gerebelt - Premium

Intensiv - Ätherisch - Kräuterig

Aus Kastoria - Griechenland. Oregano an sich muss man wohl gar nicht erklären. Unserer stammt aus der Griechenland Connection, genauer von Dimitrios Pappas aus Kastoria. Er ist unglaublich intensiv und hat eine ausgeprägte ätherische, scharfe Note. Das macht ihn ideal für Gerichte, wo er als Hauptaroma auftreten soll, z.B. auf Focaccia, aber gibt auch den üblichen Tomatengerichten und Pizza eine tiefe Oregano-Note, die oft erwünscht ist.

Art.Nr.
31987
VPE
5 x 20g

Cistus, Zistrose

Herb - Kräftig - Warm

Aus Lasithi, Kreta - Griechenland. Dieser besondere Tee wartet mit einem kräftigen, balsamisch-herben Aroma auf, das für Kenner von Cistus-Tee äußerst typisch ist. Doch ist es nicht unangenehm eintönig herb, sondern kombiniert mit einer gewissen Wärme, fast einer Art Wald-Honig-Note, die den Tee trotz der Herbe fast samtig weich erscheinen lässt. Ein toller Tee für entspannte Abendstunden.

Art.Nr.
30463
VPE
5 x 50g

Griechischer Bergtee, ganz

Mild - Angenehm - Salbei-Zitrus-Notig

Aus Magnesia, Vrynaina - Griechenland. Der Tee bringt mich immer genau an den Ort, wo der Tee wächst. Irgendwo in den griechischen Bergen, es ist warm, es duftet nach verschiedenen Kräutern und Meer. So in etwa stelle ich mir das zumindest vor. Der Tee ist sehr angenehm zu trinken - erinnert leicht an Salbei und hat ebenso ein leichtes an honigartiges Aroma, ganz mild und eben typisch nach Bergtee. Es ist ein Tee, der einfach Wohlbefinden verursacht.

Art.Nr.
30245
VPE
5x 40g

Gewürzmischungen mit Kreuzkümmel-Öl

Rosengewürz - Ras el Hanout

Duftig - Würzig - Scharf

Eine oder sogar die nordafrikanische Gewürzmischung. Leicht scharf, leicht wärmend durch Nelke und Zimt und mit einer ausgeprägten duftenden Noten durch eine gute Portion Rosenblüten, die der Mischung natürlich ihren Namen geben. Man schmeckt es sofort, es ist eine Mischung, die einem ganzen Essen einen starken Charakter geben kann. Passt hervorragend zu Lamm und Wurzelgemüse, wo es schön mit der Süße harmoniert und ist natürlich ideal für eine Tajine.

Art.Nr.
32317
VPE
5 x 30g

Harissa Gewürz

Scharf - Orientalisch - Vielseitig

Adaptiert von der relativ bekannten tunesischen Chilipaste, verfeinert um unseren persönlichen Geschmack. Die Gewürzmischung erinnert an warme Grillabende in der Hitze: Sie ist sehr scharf, irgendwie sehr warm im Geschmack, abgerundet mit feinen Minz und Lavendelnoten, die unterschwellig dafür sorgen, dass es nicht einseitig ist. Passt demzufolge toll zu gegrilltem Fleisch, kann aber auch in Suppen, Eintöpfen und Reisgerichten als Alleingewürz bestechen.

Art.Nr.
30921
VPE
5 x 30g

Garam Masala

Aromatisch - Scharf - Typisch (nord)-indisch

Garam Masala ist in der indischen Küche eine so übliche Gewürzmischung, dass es eigentlich kein Rezept dafür gibt - Jeder hat sein eigenes und es heißt nichts anderes als "Heißes Gewürz". Unsere eher nordindische, ayurvedisch angehauchte Version trägt das typische Aroma, dass jeden sofort an die indische Küche erinnert und ergänzt sie um ein feines Röstaroma, sowie eine balancierende Bitterkeit. Passt toll zu Kartoffeln, Linseneintöpfen und für etwas "ausgefalleneres": Samosas. Der Geschmack des Gewürzes ist ideal für eine Mischung aus Kartoffeln und Erbsen.

Art.Nr.
30797
VPE
5 x 30g

Curry scharf

Scharf - Aromatisch - Typisch

Wer das Heuschrecke-Curry kennt, weiß, was er zu erwarten hat. Die typische Curry-Note trifft sofort: Eine Mischung aus dezenter Süße, kaum wahrnehmbarer Bitterkeit und dem charakteristischen Geschmack aus Bockshornklee und Senf ist sie ein absolut einfach zu benutzendes Gewürz. Durch einen großen Kurkuma-Anteil typisch gelblich, schön scharf und vollkommen. Passt zu allem, was den typischen "Curry-Geschmack" tragen soll.

Art.Nr.
30476
VPE
5 x 30g

Messethema: Lieferketten - Vom Anbau bis zu uns

Das ist nur eine kleine Auswahl unserer Lieferanten. Für mehr und ausführliche Informationen und Geschichte, schaut mal in unsere Lieferanten Portraits .


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